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Die zweite Knochenmarkpunktion



27.10.2010 - Yannic´s zweite Knochenmarkpunktion, mit "Stanzen"


 


 
Das Ergebnis ist da, Yannic hat MDS und braucht eine Knochenmarktransplantation. Wieder war mir gar nicht klar, was das genau ist. Ich wusste nur dass er eben behandelt und geheilt werden sollte. Was eine Chemotherapie alles so mit sich bringt hatte uns da keiner richtig gesagt, oder wir wollten das vielleicht nicht so registrieren, bzw. ich. Das Infomaterial vom Krankenhaus war alles andere hals informativ. Angsteinjagend trifft es wohl eher. 
 
 
 
Wir hatten ein langes Gespräch mit der Oberärztin und zwei Wochen später ein noch ausführlicheres mit einer Anderen. Meine Tante und meine Familienpflegerin kamen mit. Von ihnen kamen eigentlich die meisten wichtigsten Fragen. Ich konnte das Thema jetzt schon nicht mehr hören. Auch das ganze Infomaterial verwirrte mich nur noch. Mit so einer Diagnose muss man erst mal zurecht kommen. Und dann auch noch die ganzen neuen Wörter. Von verschiedenen Syndromen, die sie testen mussten, bis hin zu irgendwelchen Fachwörtern für Blutplättchen oder Medikamenten. Das dauert etwas bis man sich da hineingelesen hat und das alles verstehen und auseinander halten kann.
 
 
 
Da die MDS in eine sehr bösartige Leukämie übergehen kann, müssen wir ca. jeden Monat eine Knochenmarkpunktion machen. Diesmal kam hinzu, dass sie ein Stück Knochen ausstechen wollten um dies noch mal genau zu testen und, wie sie mir sagten, bunt einzufärben. Soweit so gut, beim ersten Mal bekam er die Punktion von vorne. Diesmal wird von hinten Knochenmark abgenommen und eben das Stück herausgestanzt.
 
 

 
 
 
26.10.2010 – stationäre Aufnahme
 
Am 26.10.2010, wieder pünktlich um 15:00 Uhr trafen wir im Krankenhaus ein. Die Station war uns ja jetzt bekannt, schon wegen der Nachuntersuchungen und ständigen Blutentnahmen, die wir ja so lieben – mit höllischem Geschrei und Tränen. Auch ein paar Mütter mit denen ich mich letztes Mal darüber unterhalten hatte, traf ich wieder. Diesmal aus dem selben Grund wie sie. Wir gehörten dazu und genauso fühlte ich mich auch und wurde ich meiner Meinung nach auch behandelt. Davor war es eher ein Ausfragen warum wir denn genau hier wären. Jetzt reden sie mitfühlend mit einem, geben einem Tipps, lassen die Fachwörter. Wahrscheinlich bilde ich mir das vielleicht auch nur ein.
 
 
 
Wir bekamen ein richtig großes Zimmer, mit einem richtigem Bett für mich (kein hartes Schlafsofa). Yannic freute sich mal wieder riesig über die vielen Spielsachen, aber leider hatten wir nachmittags wieder gar keine Zeit (Blut abnehmen, Narkosearzt, Einverständniserklärungen...). Ach ja ich weiß schon gar nicht mehr wann und wie wir ins Bett sind und was genau los war. Ich denke ganz so aufgeregt war ich nicht mehr, Yannic aber auch nicht.
 
 
 
 
 
27.10.2010 – Yannics zweite Knochenmarkpunktion
 
Diesmal wurden wir nicht ganz so früh geweckt, um 08:00 Uhr kam die Krankenschwester mit Pflastern die sie Yannic an Armen und Füssen klebte, damit er die Nadeleinstiche nicht ganz so spürt. Wir waren eigentlich schon bereit und fertig, mussten aber noch etwas warten. Wieder in den mittlerweile nicht mehr ganz so süßen Baby-OP-Kittel und samt Bett „rüberrollen“. Diesmal fanden wir beide den bunten Tunnel lange nicht mehr so spannend wie beim letzten mal. Auch in dem Kinderaufwachraum war alles schon Routine. Diesmal war eine junge Frau für uns zuständig. Wie selbstverständlich holte ich den „Willi“ von seinem Platz runter und beschäftigte Yannic damit ein bisschen. Das fand er super. Er kuschelte sogar mit seinem lebensgroßem Handpuppenfreund.
 
 
 
Narkosesaft und Yannic war wieder „betrunken“. Plötzlich wars auch nicht mehr wirklich lustig. Naja für mich, er lachte und quiekte und lies sich, diesmal mit Willi, „abführen“ (wegtragen in den OP-Raum). Die Krankenschwester erzählte mir später dass sie geschockt war, weil die Ärzte plötzlich mit zwei in Wärmetuch gewickelten Kindern ankamen, weil man bei Willi wohl auch nur die Haare gesehen hätte und er fast schon größter ist als Yannic. Mir wäre das gar nicht aufgefallen. Aber lustig fand ich es dann doch als alles vorbei war.
 
 
Diesmal dauerte es fast 40 Minuten. Das steigert sich leise Schritt für Schritt hab ich so das Gefühl. Ich bekam ihn gleich auf den Arm und so ist er ganz langsam aufgewacht. Außerdem habe ich sein Babyfon mitgenommen, auf dem die Einschlafmelodie spielt, die er so

 
   
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