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Umzug in die Kinderklinik Augsburg




Abreise aus München -
Ankuft in Augsburg





31.01.2011 – Tage nach der Knochenmarktransplantation
Heute ist der große Tag! Umzug nach Augsburg, und das ja schon viel schneller als erwartet! Bis da die ganzen Sachen kurzfristig wieder nach Augsburg gekarrt waren (Bettchen und Hochstuhl, ect. standen ja schon in der Elternwohnung).

Im Krankenhaus war ja soweit schon fast alles zusammengepackt, nur noch das Reisespielzeug und los gings. Naja, das sagt sich so einfach. Yannic war eigentlich sehr gut gelaunt morgends, lies sich von meinem Stress auch gar nicht anstecken. Kurz vor Abfahrt kleckerte er sich noch mit dem Karottensaft ein. Besser gesagt er hat sich damit begossen, samt Decke, Kissen usw. Die Windel war während der ganzen Zeit hier noch nie so vollgesaugt. Und der schöne Piratenschlafanzug von der Isa war auch schön orange. Passt ja auch ganz gut wenn man eh schon so in Hecktik ist.

 

 










 

Chaos, chaos...

Für die Elternwohung musste ich noch den Schlüssel abgegeben, konnte die zuständige Dame dafür aber nicht erreichen. Den Internetstick wollte ich dem Psychosozialen Team verkaufen, steckte ihn vom PC weg in die Dimensionen meiner Hosenstasche und fand ihn dort nicht mehr. Erst zu Hause fand ich ihn dort wieder und ärgerte mich grün darüber! Die geliehenen DVD´s von einer anderen Station gab ich auf den letzten Drücker auf dem Weg nach unten ab. Genau wie den Transponder. Alles in allem doch ein richtiges Durcheinander, was ich ja eigentlich nicht wollte.

 

Yannic hat zum Abschied noch eine Tapferkeitsmedallie und eine Urkunde bekommen! Wir werden sie auf jeden Fall in Ehren halten und in seinem Kinderzimmer aufhängen, weil tapfer war er ja allemal!

 











Das Taxi war dann auch schon um Punkt 12 Uhr da. Leider bekam Yannic noch ein Medikament, so dass die Schwestern den Fahrer für eine Stunde wieder weg schickten. So hatten wir aber wenigstens genug Zeit Kinderwagen, Kindersitz und Gepäck schon mal ins Auto zu tragen. Als wir endlich „abgestöpselt“ waren und im Auto saßen, sagte der Taxifahrer wir müssten noch nach Hinterdupfigen oder so um dort ein Medikament zu besorgen, weil Augsburg das nicht hat. Super, mir kam es so vor als wäre niemand so irgendwie richtig vorbereitet. Naja, solange wir gesund ankommen...




 

Keine Ahnung wie lange die Fahrt insgesamt dauerte, als Yannic im Auto eingeschlafen ist hab ich gleich mit geschlafen und um 14:30 Uhr kamen wir in Augsburg an. Der Fahrer hatte es total eilig, weil er um 15 Uhr in Landsberg sein musste. Bis die ganzen Sachen, inklusive Yannic oben waren, dauerte es auch noch eine ganze Weile. Das war heute seit der Chemo einer der stressigsten Tagen seit langem.

 


müde, müde geh zur Ruh...





Wir wurden aber ganz lieb begrüßt, von allen Schwestern die wir schon kannten, da fühlt man sich richtig willkommen. Auch die Ärzte. Ich habe ihnen gleich die Hodennebenentzündung gezeigt, weil ja immer noch kein zweiter Ultraschall gemacht worden ist, wie versprochen. Immerhin hat er das seit drei Wochen! Sie haben sich es nochmal genau angesehen, können aber leider noch nicht viel dazu sagen.




 

Wir haben die zwei hintersten Zimmer. In dem einen, das leer steht ziehen sich die Schwestern und Ärzte um und kommen über das Bad (das in der Mitte liegt) in unser Zimmer. Ich muss weder Mundschutz, noch Kittel rumlaufen, darf das Zimmer aber eben nur so dann verlassen. Das Essen, Trinken und was wir sonst alles noch brauchen bringen uns die Schwestern. Was für ein Service! Wir müssen nur klingeln.

 


fast das halbe Gläschen gegessen








mal nachsehen, was ist denn unter dem neuen Bett?








angestöpselt in Augsburg!!!
 

Da wir ja schon öfter in beiden Zimmern zu den Knochenmarkpunktionen und zur Hicki-OP waren, kannte sich Yannic schon super aus. Und das Beste: wir haben ein Sofa auf dem wir jetzt zusammen kuscheln können, ohne Mundschutz und das haben wir natürlich sofort ausgenutzt. Aber man hat schon gemerkt, dass er auch etwas kaputt von der Fahrt ist. Schlafen gehen war allerdings gar kein Problem. Er hat weder gezickt noch geweint oder gequängelt, hat eher noch geblödelt. Wahrscheinlich merkt er auch, dass es endlich wieder bergauf geht und wir schon fast wieder zu Hause sind. Ich bin total erleichert.


 
   
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